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Text, Schnaps & Rock'n'roll

- die sakrale Dreifaltigkeit!

Liebe Leserinnen und noch weiter innen, ich will mich euch zuliebe nicht schon wieder über den Benefit ergiessen, den uns die menschliche Ausdrucksfähigkeit hervorbringt. Obwohl – ich bin überzeugt, dass ich nicht lange in der Lage bin, zu widerstehen und es dann wieder aus mir herausplatzt, wie gesundheits- und gemütsschädigend es sein kann, sich mit lausigen Verbalien herumzuschlagen und wie erquickend doch originelle, präzise und blumige Dialektik sein kann.


Dafür ist es längst überfällig, den Schnaps zu würdigen. Wie traurig wäre es, wenn er fehlen würde! Man denke nur an all die Schnapsideen, ohne die das Leben einfältiger verlaufen wäre… und es wäre jammerschade um all das Obst, wenn es am Boden verfaulen müsste, weil es nicht rechtzeitig irgendeinen Magen durchlaufen kann und es selbst den Vögeln und Wespen zu viel wäre.

Da muss der verantwortungsvolle Mensch doch die Brennerei ansecklen und etwas damit machen.

Ist dabei eine hochwertige Naturalie entstanden, sind die Einsatzgebiete vielseitig:

Abends streichelt der Schnaps dann beim Kafi die Seele, befreit die Nase, tötet Bakterien und Würmer auf den gesamten menschlichen Kanalisationswegen, tröstet beim Jassen den Verlierer, hilft beim Verdauen unwillkommener Neuigkeiten…

Und hat das mit dem hochwertigen Produkt nicht ganz hingehauen, kann er als minderwertigeres Gebräu immerhin noch zum Fensterputzen verwendet werden oder zum Einreiben von Grosis Beinen. Die Zeiten, wo wir den Sound ab Tonbandkassetli angehört und von Zeit zu Zeit den Tonkopf mit Fusel gereinigt haben, sind allerdings lang vorbei und bisher nicht zurückgekehrt.


Dann kommen wir noch zum Rock'n'Roll.

Es war einmal eine Baumwollplantage…

und dann sind die meisten von uns irgendwann von der Musikgeschichte erfasst worden und haben in jeder Etappe unseres Lebens den persönlichen Soundtrack in den biografischen Rucksack gebeigt, wo er seither beheimatet ist.

Bei mir persönlich ist es so, dass ich in gewissen Fällen noch präsent habe, wann ich als Teenygirl wo zu welchem Song herumgeschmust habe – während mir Name und Gesicht des Mitbeteiligten unterwegs verlustig gegangen sind. Und wenn wir dabei keine Musik gehört haben, ist an der Erinnerung eh nicht viel dran.

Lieber Leser, geht es dir auch so? Wenn nicht, kann ich auch nichts für dich tun.

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